Por Upsocl
31 agosto, 2020

„Es sind meine Kinder, ich weiß, dass es ihr Recht ist, aber… ich halte es nicht mehr aus. Ich habe ihnen schon gesagt, dass sie ihre Erbschaft bekommen werden, aber warten wir erstmal ab, bis Corona vorbei ist“, sagte der 78-jährige Segundino Castro Mercedes.

Ein älterer Herr aus Peru, namens Segundino Castro Mercedes, weinte verzweifelt auf der Straße, weil seine Kinder ihn genötigt hätten, die Erbschaften vor seinem Tode zu verteilen. Das untröstliche Weinen und Schluchzen dieses 78-Jährigen hat die Sozialen Netzwerke erschüttert.

Antena9

Der verdrießliche Zwischenfall fand in der nordperuanischen Stadt Huamachuco, La Libertad, statt. Vor etwa sieben Monaten soll Segundino Castro seine Ehefrau und eins seiner Kinder verloren haben, er sei immer noch zu Tode betrübt. 

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Segundinos trauriges Schicksal wurde vom Fernsehsender Antena 9 auf Facebook veröffentlicht. Der Greis aus Payamarca redete mit verschluchzter und weinerlicher Stimme vor sich hin während er auf dem Bürgersteig saß.

„Es sind meine Kinder, ich weiß, dass es ihr Recht ist, aber… ich halte es nicht mehr aus. Ich habe ihnen schon gesagt, dass sie ihre Erbschaft bekommen werden, aber warten wir erstmal ab, bis Corona vorbei ist. Das Problem ist, dass sie Schulden haben“, sagte Castro Mercedes. Seine Kinder sind alle stark verschuldet und wollen deshalb nicht länger warten.

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„Ich wünschte, ich wäre tot, so würde ich niemandem mehr auf die Glocke gehen“, fügte Segundino hinzu. Er habe Angst, dass in jedem Augenblick seine Kinder ihn aus seinem gemeinsam mit seiner verstorbenen Ehefrau erbauten Haus rausschmeißen könnten

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Der ältere Herr verkauft zurzeit Eier auf der Straße, um über die Runden zu kommen. Er muss dafür aus seiner Unterkunft rausgehen und setzt sich der Corona-Gefahren aus. Er leider an einer Lungenerkrankung und gehört zu den Risikogruppen. 

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