Por Upsocl
16 noviembre, 2020

„Meine Hände sind so schwer, dass ich mich kaum kämmen oder waschen kann, es ist sehr schwer. Ankleiden ist auch sehr schwierig und schmerzhaft“, erzählt Duangjay.

Duangjay Samaksamam ist 65 Jahre alt, gebürtige Thailänderin, und leidet an einer extrem schmerzhaften und seltenen Krankheit. Seit ihrem 9. Lebensjahr, sind ihre Arme und Hände auf beinahe monströse Weise angeschwollen.

Laufen, abwaschen, Haare kämmen oder einfach nur Zähneputzen, sind für Duangjay die mühsamsten Herausforderungen. Experten zufolge, soll sie die einzige Person auf der Welt mit dieser Macrodystrophia Lipomatosa sein, eine Krankheit, die Arme und Beine kontinuierlich anschwellen lässt.

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„Meine Hände sind so schwer, dass ich mich kaum kämmen oder waschen kann, es ist sehr schwer. Ankleiden ist auch sehr schwierig und schmerzhaft“. 

–sagte Duangjay bei einem Interview mit Daily Mail–

Man nennt die „die Frau mit den größten Händen der Welt“. Sie beteuert, sie habe sich seit ihrer Kindheit aufgrund ihrer Krankheit immer beschämt gefühlt. Die ersten 20 Jahre ihres Lebens verbrachte sie ohne jeglichen sozialen Kontakt. Sie wollte nicht gesehen werden, weil sie Angst vor zurückweisenden Bemerkungen und Reaktionen hatte. Sie erhielt keine Schulbildung und kann weder lesen noch schreiben.

 

Erst mit 20 Jahren brach sie die Selbstisolierung ab, um den Kiosk der Familie zu übernehmen und ihre pflegebedürftigen Eltern zu betreuen.

Duangjay ist für die meisten Ärzte und Mediziner der Welt ein unlösbares Rätsel. In ihren riesigen Armen häufen sich große Mengen an Fettsäuren an, die trotz zahlreicher Eingriffe nicht haben entfernt werden können.

„Einige Ärzte haben mir gesagt, dass wenn ich laufen wollte, ich mir die Arme amputieren lassen müsste. Aber das will ich nicht“.

–sagte sie gegenüber Daily Mail–

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Die Frau setzte all ihr Vertrauen in die Medizin und hatte Hoffnungen, bald positive Entwicklungen an ihr sehen zu können. Doch leider verschlechterte sich ihr Zustand durch die Operationen.  

„Bei der ersten OP, entfernten die Ärzte nicht das gesamte Fettgewebe. Man öffnete lediglich meinen Arm, um die Situation einzuschätzen. Man sagte mir, es sei nicht so schlimm, trotz des dichten und dickflüssigen Gewebes. Also extrahierte man mir rein gar nichts, aus Angst, man könne mein Nervengewebe schädigen. Fünf Monate später, begannen meine Handgelenke furchtbar weh zu tun. Ich konnte nicht schlafen“.

–erzählte die Thailänderin–

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Dr, Eiju Uchinuma -einer der unzähligen Chirurgen, die sich für Duangjays Fall interessierten- sagte wörtlich: „Es handelt sich um einen extrem seltenen Fall. Ihre beiden Arme sind enorm angeschwollen. Ihre Hände sind riesig und aufgedunsen, es könnte kaum schlimmer sein“.

Duangjay lebt zur Zeit zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Nichte. Trotz der unzähligen Untersuchungen und Arztbesuche, hat sich ihre Lage kaum verbessert. Viele Spezialisten gehen davon aus, dass sie die einzige Person auf der Welt ist, die an diesem Übel leidet. Es handelt sich um eine völlig unbekannte und extrem seltene Krankheit, für die es kein Heilmittel gibt.

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