Por Upsocl
22 febrero, 2021

Stephanie Fuchs reiste nach Tansania in Ostafrika. Dort sollte sie als eine Forschungsassistentin für ein Projekt zur Erhaltung der Vielfalt der Meere arbeiten. Eines Tages ging sie spazieren und traf direkt auf Sokoine, der ihr Ehemann werden würde. „Was ich an ihm anziehend fand, waren seine Augen. Sein ruhiger und klarer Blick“, sagte die Frau. Heute haben sie sogar ein Kind.

Vor einiger Zeit haben wir dir von einem Abenteuer einer Britin erzählt, die in den Amazonas zog, weil sie sich in einen jungen Peruaner verliebte. Die Liebe kennt nämlich keine geographischen Grenzen und heute zeigen wir dir eine neue Liebesgeschichte. Bei dieser Gelegenheit entwickelt sich die Geschichte in Tanzania, einem Land in Ostafrika. Dorthin kam eine deutsche Frau, die sich auf den ersten Blick in ihren aktuellen Ehemann verliebte. Ihr Mann gehört zum Stamm der Massai. Sie sind seit neun Jahren zusammen und haben ein Kind.

@masai_story / Instagram

Stephanie Fuchs (34) und Sokoine sind der lebende Beweis dafür, dass die Liebe alle Grenzen überwindet. Sie ist aus Deutschland und lernte ihren aktuellen Ehemann am 5. Januar 2011 kennen. Zu diesem Zeitpunkt reiste sie nach Tansania als Forschungsassistentin für ein Projekt zur Bewahrung der Meere. Der Mann wiederum arbeitete als Sicherheitsbeamter in einem Laden für Boote in dieser Gegend. Das hat die Frau auf ihrem Instagram Account erzählt.

Stephanie kam gemeinsam mit ihren Forschungskollegen in das Dorf von Utende. Sie bauten dort ihre Installationen auf und sie beschloss etwas den Ort zu erkunden. Sie sprach Suajili – die Sprache von Tansania – perfekt, da sie vorher schon ein Jahr in einer anderen Forschungsrichtung in diesem Land gearbeitet hatte. „Ich hatte mich schon vorher in Tansania verliebt. Ich hatte mich in die wunderbaren Menschen und die unglaubliche wilde Natur verliebt.”, erzählte die Frau in einem Post, den sie in dem bekannten sozialen Netzwerk für Fotos und Videos hochlud. 

@masai_story / Instagram

Sie ging weiter in der Natur herum und traf auf eine Gruppe von Männern der Massai. Das ist ein Stamm in Tansania mit ungefähr 880.000 Menschen. Stephanie sah drei Repräsentanten, aber nur einer von ihnen weckte ihre Aufmerksamkeit. Das war Sokoine. Was ich an ihm anziehend fand, waren seine Augen. Sein ruhiger und klarer Blick, der so viel Frieden und Vertrauen ausstrahlte”, sagte die Frau auf Instagram.

Die Tage vergingen, aber Stephanie konnte Sokoine nicht vergessen. „Es vergingen einige Wochen und meine Faszination für Sokoine wurde nur noch stärker”, sagte sie. Trotzdem war es ihr peinlich, sich ihm zu nähern.    

@masai_story / Instagram

Eines Tages verbrachte die Deutsche einige Zeit mit einem Freund aus dem Gebiet in einem Restaurant und plötzlich kam Sokoine in das Lokal. Ihr Kumpel sagt ihr Oh, schau! Da kommt dein Massai”. Sie war überrascht und fragte ihn, warum sie ihm so etwas sagte. Darauf antwortete er: Oh…. weißt du es nicht? Es ist, weil du ihm gefällst!”. Es vergingen einige Tage und dann begannen die Beiden an zu sprechen. Und der Rest ist Geschichte.

„11 Monate später zog ich zu ihm und seiner Familie auf seinen traditionellen Hof mitten in die Wüste von Tansania”, ergänzte Stephanie in den sozialen Netzwerken.

Heute sind Stephanie und Sokoine seit neun Jahren verheiratet und sie haben sogar schon einen kleinen 4-jährigen Jungen. Obwohl sie zugibt, dass ihre Ehe nicht perfekt ist und dass ihr Leben  „kein Märchen ist”, ist sie glücklich in Ostafrika zu leben.

In einem Interview mit Globstory zeigte die deutsche Frau ihr Leben in Tansania und sagte, dass, obwohl sie sich an die Kultur der Massai anpassen musste, ihr Ehemann während der Anfangszeit ihrer Beziehung mit ihr das Gleiche machen musste. Nur so konnten sie eine ausgewogene Beziehung führen. In unserer Beziehung gibt es einige Dinge, die er macht, aber andere Männer der Massai nicht tun”, erklärte sie bei dieser Gelegenheit.

Denn Sokoine nimmt aktiv an der Erziehung seines Sohnes teil. Das macht er genauso, als wäre er ein Mann aus Europa… oder wie es sein sollte. In der Kultur der Massai ist es nämlich hauptsächlich die Aufgabe der Mutter sich um die Kinder zu kümmern und sie großzuziehen. Der Ehemann von Stephanie hat aber diesen Stereotyp hinter sich gelassen.  

@masai_story / Instagram

Auf der anderen Seite ist die Beziehung der Frau zur Familie ihres Ehemannes sehr gut. Sie hat ein enges Verhältnis zu ihren Schwiegereltern, aber vor allem zu ihrer Schwiegermutter. Diese Frau hat sie bei verschiedenen Angelegenheiten gefragt, ob sie ein weiteres Kind auf die Welt bringen werden.

„Meine Schwiegermutter und die Großmutter meines Ehemannes haben mich ein bisschen unter Druck gesetzt. Immer, wenn ich im Haus von ihnen bin, fragen sie mich ‚Stephanie, wann kommt das nächste Kind?’, aber ich laufe immer schnell aus dem Haus heraus”, antwortet die Deutsche.

Letztendlich muss man noch erklären, dass Sokoine auch eine Ausnahme der Regel in seiner Kultur darstellt. Laut dem, was Stephanie erzählte, hat er nie eine andere Frau geheiratet, wie es normalerweise die Männer der Massai machen. Er ist völlig in seine Ehefrau und die Familie verliebt, die die drei gegründet haben.RTIR

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