Por Upsocl
29 octubre, 2020

Sein Name ist Pol Galofre und er kommt ursprünglich aus Barcelona (Spanien). Er wuchs als „Mannweib” auf, aber als er in die Universität kam, veränderte sich sein Leben, genauso wie auch sein Name und Aussehen. Heute kämpft er für die Rechte der transsexuellen Community, während er im zweiten Monat schwanger ist und sein erstes Baby wartet.

Er arbeitet als Tontechniker und hat die Berufung ein Kämpfer zu sein. Seit seiner Geburt kämpft er und lebte viele Jahre lang unterdrückt. Dann fand er aber sein Glück. Er wurde im Jahr 1987 in Barcelona geboren. Laut den Erklärungen der La Vanguardia wuchs er als Mannweib” auf. Als er zur Universität kam, fand er heraus, dass es eine unbekannte Welt gab und entdeckte die Community der Trans.

Wie auch andere Trans Menschen wurde er in seinem Viertel und auch in der Schule beschimpft. Sie ärgerten ihn, weil er maskulin wirkte. Als er aber als Mann anerkannt wurde, waren diese Beleidigungen nicht mehr so grausam.

„Ich bin ein Mann und ich bin schwanger”. 

Xavi Jurio

Pol Galofre erklärt gegenüber La Vanguardia, dass die Welt ihn als Mann anerkannt. Er lässt sich einen Bart wachsen und macht sich aggressiver und dominanter. Damit ist er nun in der gleichen Position wie diejenigen Menschen, die ihn vor seiner Geschlechtsumwandlung geärgert haben. 

Dadurch fühlt er sich als Teil einer Gruppe. Das war aber nicht korrekt. Er machte das gleiche Spiel mit und das beschäftigte ihn. 

Diese Reise hat mich zum Nachdenken über die Maskulinität gebracht.

Jetzt trinke ich nichts, weil ich schwanger bin, aber vor zwei Jahren kam ich sehr betrunken nach Hause. Ich blieb lange im Viertel El Raval” und wusste, dass ich keine Angst zu haben brauchte. Es gibt noch andere Dinge, die sich verändern: Die Aufmerksamkeit, die du bekommst. Wenn ich gemeinsam mit meiner WG-Mitbewohnerin Farbe kaufe, dann spricht sie den Verkäufer an und er antwortet dann mir. Wenn das Auto kaputt ist, wenden sich die Techniker mir zu und nicht der Fahrerin…. Der Mann ist die Autorität. Die Nicht-Männer” nehmen den zweiten Platz ein. Das ist problematisch”.

–erklärt Pol Galofre gegenüber La Vanguardia

Imagen referencial – Pixabay

Aber seit einiger Zeit hat sich das Leben von Pol radikal verändert. Das geschah ab dem Moment, als er von seiner Schwangerschaft erfuhr.

Sein ganzer Transformationsprozess wurde von medizinischen Behandlungen und körperlichen Veränderungen begleitet. Er wusste trotzdem schon immer, dass er gern schwanger sein wollte.

Wenn du einmal mit den Hormonen beginnst, dann wird dir in Spanien nach wenigen Monaten eine Hysterektomie empfohlen. Das bedeutet, dass man die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt. Das machen viele Menschen, weil das dir die Ärzte sagen und du stellst es nicht groß in Frage. Der Eingriff führt auch dazu, dass die körperlichen Veränderungen sehr schnell geschehen. Mir macht das Sorgen, weil ich nicht mein ganzes Leben lang von Medikamenten abhängig sein möchte und die Hormone sind bei dieser Behandlung ein wichtiger Bestandteil”.

–erklärt Pol gegenüber La Vanguardia–

Xavi Jurio

Die Liebe überschwemmte das Paar, als sie von der Schwangerschaft erfuhren. Sie erklärten auch, dass die dem Baby kein Geschlecht aufzwingen werden. So wollen sie dieselben Fehler vermeiden, die beispielsweise bei Pol begangen wurden. 

Sie wissen, dass es schwierig sein wird, aber es ist eine notwendige Veränderung.

Imagen referencial – Pixabay

Sie begegnen der Zukunft mit Optimismus. Sie wissen, dass sich die Gesellschaft zum Besseren verändern wird, aber sie kämpfen trotzdem jeden Tag. Es muss sich noch viel verändern, vor allem gegen die Diskriminierung und für die rechtliche Gleichberechtigung. Respekt. 

„Der erste Schritt ist es sie abzulehnen”, erklärt Pol über die Homophobie, den Rassismus und andere Diskriminierungen.

Sie werden zweifellos eine wunderbare Familie sein, voller Respekt, Liebe und vor allem Glück.

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