Por Upsocl
26 julio, 2021

Martina Cariddi hat klargestellt, dass sie sich nicht rasiert, wenn sie es nicht will – ein Beispiel für die Akzeptanz innerhalb der Netflix-Serie.

Es gibt keinen besseren Weg, mit gutem Beispiel voranzugehen, als zu zeigen, dass wir es wirklich meinen, was wir sagen, und zu lehren, dass es gar nicht so schlimm ist. Genau darum geht es bei „Body Positivity”, einer Bewegung, die uns dazu einlädt, uns selbst so zu akzeptieren, wie wir sind, und unsere Vorurteile beiseite zu lassen, wenn es um unsere Körperbehaarung, Fett und so weiter geht.

Wenn du bereits Staffel 4 von „Elite” gesehen hast, kennst du Mencia Blanco, die jüngste Tochter der strengen neuen Schulleiterin, die von Martina Cariddi gespielt wird. 

Instagram / Martina Cariddi

Sie ist jedoch nicht wie ihr Vater in der Serie. Mencia ist rebellisch und frech, mit einer Menge familiärer Konflikte und einer Tragödie, die sie über die Jahre nicht vergessen hat. Cariddi ist in gewisser Weise ähnlich, zumindest was die Aufmüpfigkeit angeht, denn sie ist jemand, der sich nicht von Normen hinreißen lässt, weil sie glücklich ist. 

Die 20-Jährige hat das Gefühl, dass ihr die Rolle des Mencia Blanco wie auf den Leib geschneidert ist. Sie spielt  jemand, der von den Zuschauern geliebt wird und der ihr Talent noch sichtbarer macht. 

Instagram / Martina Cariddi

Aber sie ist nicht nur das, was sie in „Elite” zeigt. In ihrem wirklichen Leben ist sie ein gutes Beispiel für „body positivity” in ihrem jungen Alter. Auf Instagram schränkt sie sich nicht ein, wenn es darum geht, zu zeigen, dass sie mit ihrer Körperbehaarung überhaupt kein Problem hat.

Instagram / Martina Cariddi

Das soll nicht heißen, dass sie sich ihre Haare nicht auch mal entfernt. Sie hat aber deutlich gemacht, dass sie es nur tut, wenn sie es für nötig hält. Die Meinung anderer hat keinen Platz bei ihr.

In einem Interview mit der Cosmopolitan erzählte sie, dass sie früher aus Angst davor, was andere über ihren Körperbau sagen würden, ihre Haare entfernt hat.  Wenn sie sich aber mit Haaren sah, fühlte sie sich schön. Dann traf sie die Entscheidung, so zu sein, wie sie sein wollte. Sie wollte nicht so sein müssen, wie es ihr die Gesellschaft auferlegte, nur weil sie eine Frau ist. 

„Ich habe mit dem Wachsen angefangen, als ich 12 Jahre alt war, und ich mochte es überhaupt nicht. Es erschien mir wie unnötiges Leiden… Ich schaue in den Spiegel und sehe mit Haaren genauso schön aus wie ohne Haare.”

–Teile der Aussage von Martina Cariddi gegenüber Cosmopolitan–

Jetzt weiß die junge Schauspielerin, dass sie die Meinung anderer Leute beiseite schieben kann. Sie hat einen guten Job als Schauspielerin gemacht und das ist das Wichtigste für sie.

Instagram / Martina Cariddi

Am Ende, so scheint es ihr, werden einige abfällig darüber reden. Daher ist ihr Glück das, was ihr am wichtigsten ist und was sie während ihres Lebens und ihrer Karriere beibehalten möchte. 

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