Por Upsocl
20 enero, 2021

„Er befindet sich in der Pubertät, aber ich kann sein freches und respektloses Benehmen nicht einfach so vorbeigehen lassen“, sagte Becky über ihren 13-jährigen Sohn.

Die meisten von uns waren bestimmt ab und zu mal nicht so brav in der Schule. Man hat Streiche gespielt, die Lehrer gepiesackt oder sogar das ein oder andere Mal geschwänzt. Wenn man erwischt wurde, war es typisch, dass Mama oder Papa drohten, man würde nicht mehr spielen oder ausgehen dürfen. Aber die Protagonistin unserer heutigen Geschichte, hat es nochmal ein bisschen weiter getrieben.  

Becky Crandley hat einen schulpflichtigen Sohn, der unter seinen Lehrern vor allem für sein freches Benehmen berüchtigt ist. Schon oft hatte sie ihn davor gewarnt, er solle im Unterricht respektvoller auftreten, sonst würde es knallen. Doch der selbstgefällige Junge hatte dafür nur ein schalkhaftes Lächeln übrig.  

KENT LIVE

Becky hatte es satt, ständig die Beschwerden der Dozenten in Bezug auf das Benehmen ihres Sohnes anzuhören. Also ergriff sie eine drastische (und auch ein bisschen unorthodoxe) Strafmaßnahme: Sie begleitete ihn zur Schule und setzte sich prompt neben ihn. Der Junge konnte sein Schamgefühl nur schwer verbergen und Becky heimste für ihre Aktion großen Applaus ein. 

„Ich habe ihn oft genug davor gewarnt, dass ich mich in der Schule neben ihm setzen würde, wenn es nötig sein sollte. Er belächelte mich lediglich (…) Er hatte nicht damit gerechnet und es war ihm selbstverständlich peinlich. Ich habe mich als seine Mutter vorgestellt“.

Sagte Becky gegenüber Kent Live.

Der lustige Zwischenfall spielte sich am Sittingbourne Community College im britischen Kent ab. Beckys 13-jähriger Sohn besucht dort die achte Klasse und war immer wieder in Zoff mit seinen Lehrern verwickelt. Die junge Mutter sieht ihr Handeln als Teil der Erziehung ihres Sohnes.

„Er befindet sich in der Pubertät, aber ich darf sein freches und respektloses Benehmen nicht einfach so vorbeigehen lassen. Die Schulleitung hat mich schon oft angerufen, um sich bei mir wegen seines Benehmens zu beschweren. Ich habe ihn schon oft bestraft, aber das machte ihm alles nichts aus“.

Erzählte Becky der Kent Live.

Imagen referencial – Pixabay

Bevor sie Worte in Taten umsetzte, fragte sie bei der Schulaufsicht nach, ob es denn möglich wäre, so etwas überhaupt zu machen. Ihr wurden keine Hindernisse gestellt und so kam es zu der lustigen Szene. Sie postete die Bilder auf Facebook und wurde für ihre “Erziehungsmethoden” ausgiebig gefeiert. 

„Wenn ich nur ein Foto von seinem Gesicht hätte, als ich reingekommen bin und mich neben ihn gesetzt habe… er wurde so rot im Gesicht – man kann es gar nicht vergleichen“.

Ergänzte die Mutter gegenüber Kent Live.

Gute Maßnahme? Was denken Sie? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. 

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