Por Upsocl
17 septiembre, 2020

Natürlich hat sie es damit nicht geschafft, das Tier zu sich zu locken.

Es kommt immer öfter vor, dass wilde Tiere in den Städten gesichtet werden. Das hängt in den meisten Fällen mit den Corona-Einschränkungen zusammen. In Chile, wo teilweise noch strikte Maßnahmen herrschen, wurden in letzter Zeit öfter mal wilde Tiere, wie Pumas oder Kondore, die eigentlich in den Bergen leben, auf den Straßen gesichtet.

Man hat sich inzwischen daran gewöhnt. 

Puma | Imagen de referencia | @sagchile

Leider geschieht sowas auch, weil die Vernichtung ihrer Umwelt und Ökosystem sie dazu nötigt, andere Lebensräume zu suchen, was sie leider in die für sie gefährlichen Städte treibt. Man sieht sie die Straßen entlangschlendern oder in den Wohnbezirken, als ob es ihr Zuhause wäre. Und das, weil ihre eigentliche Heimat nicht mehr dieselbe ist und Stück für Stück ausgerottet wird. Deswegen müssen sie auswandern. 

Doch die Stadt ist ein noch viel gefährlicherer Ort für sie.

Puma | Imagen de referencia | Aton Chile

Sie stehen unter großer Gefahr und bringen auch die Stadtbewohner in Gefahr. Vor allem Kinder und Menschen mit Behinderungen gelten als Risikogruppen. Trotzdem nahm man sich den Besuch einer großen Raubkatze in einem Wohnviertel der Hauptstadt Santiago mit relativ großer Gelassenheit, dem lokalen Fernsehsender Teletrece zufolge.

Nicht nur weil gerade mal ein Puma im Kiez unterwegs war, sondern auch weil eine Anwohnerin eine wirklich unerwartete (und ebenso witzige) Haltung gegenüber dem Raubtier annahm. 

Vielen schlotterten bereits die Knie, doch sie tat als ob nichts wäre. Sie nahm sich sogar die Zeit, das Tier zu fotografieren und es mit der Handykamera aufzunehmen. Dabei rief sie den Puma immer wieder als ob er ein Kätzchen sei und wiederholte ständig: „komm, Mietz, Mietz“.  

Natürlich hat sie es nicht geschafft, ihn zu füttern oder zu streicheln und die Raubkatze hatte auch keine großen Schwierigkeiten um wieder nach Hause zurückzukehren.

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