Por Upsocl
30 diciembre, 2020

„Ich kann meiner Freundin, meiner Mutter, meinem Vater, meinem Bruder und meinen Kollegen wieder in die Augen schauen. Dabei weiß ich, dass ich ein ehrliches und friedliches Leben führe”, sagte der tapfere junge Mann.

Jonathon Macleod ist ein junger 24-jähriger Mann aus Motherwell in Schottland. Er veränderte sein Leben aufgrund der Quarantäne wegen der COVID-19 Pandemie völlig. 

Macleod begann Kokain zu konsumieren, als er erst 15 Jahre alt war. Er hörte nicht auf, bis ihn die Quarantäne dazu zwang, nicht mehr vor die Tür zu gehen. In diesem Sommer begann er an Treffen von Anonymen Kokainabhängigen (AK) teilzunehmen. Er schloss sich einem Programm an, dass 12 Phasen dauert, um diese Droge zu überwinden.

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Als der Ausbruch des Coronavirus begann, konsumierte Jonathon weiterhin Kokain. Der junge Mann bemerkte, dass die Langeweile, die Isolierung und die freie Zeit ihn dazu brachten, sogar noch mehr zu konsumieren. In diesem Moment bemerkte er, dass die Sucht sein Leben zerstörte und er beschloss in diesem Zusammenhang etwas zu unternehmen.

Ich war extrem nervös und paranoid. Ich fühlte mich unbrauchbar und leer. Ich war voller Schuld wegen der Art und Weise, wie ich meine Partnerin, meine Familie und Freunde behandelt hatte. Es war egal, wer in meinem Leben war oder was ich im Leben hatte. Ich konnte nicht aufhören, auch wenn ich es wollen würde”. 

–erzählte der junge Mann gegenüber UNILAD

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Jonathon veränderte seinen Lebensstil und nahm in seiner freien Zeit an den Treffen der AK teil. Dort lernte er mehr über seine Krankheit und seine geistige Gesundheit kennen. Gerade ist er in der Phase 10 von 12 und ist schon mehr als 90 Tage clean. Er ist stolz auf seine Anstrengung und hätte nie gedacht, dass er es schaffen würde. 

Manchmal weinte ich, bis ich einschlief oder schlief überhaupt nicht. Ich sagte mir selbst, dass ich aufhören und dass ich meinen starken Willen benutzen sollte, um das nicht mehr zu machen. Trotzdem konsumierte ich immer wieder. Oft weinte ich sogar, während ich mir Kokain in die Nase gab. ich wusste, dass ich mit einer falschen Persönlichkeit durch mein Leben ging und dass mein Ego mich jedes Mal stoppte, wenn ich allein mit meinen Gedanken war”. 

–sagte Macleod in dem Interview–

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Der junge Mann bestätigte, dass er schon eine lange Zeit wusste, dass er allein nicht clean werden würde. Er wusste auch, dass er sterben würde, wenn er mit dem Kokain nicht aufhören würde. Aber mit der Hilfe seiner Familie, seiner Freundin, seiner Freunde und den Treffen beim AK konnte er seine Sucht überwinden. 

Ich kann meinen Kopf nachts ausruhen und schlafen. Dabei weiß ich, dass ich mich sehr stark anstrenge, um ein guter Mensch zu sein und trage keine Lüge mit mir herum. Ich kann meiner Freundin, meiner Mutter, meinem Vater, meinem Bruder und meinen Kollegen in die Augen schauen und weiß, dass ich ein ehrliches und friedliches Leben führe”.

–erzählte er UNILAD

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Jonathon ist zufrieden und stolz auf seinen Erfolg. Er spürt das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen und sich zu verändern. Sobald er sein Programm beendet hat, wird er mit den Menschen im AK zusammenarbeiten, die gerade erst angekommen sind. So kann er ihnen mit ihren Süchten helfen. COMPAR

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