Por Upsocl
30 diciembre, 2020

Rafael und Pedro sind seit 2011 verheiratet und haben vor drei Jahren ein Adoptionsverfahren begonnen. Sie wurden geschult, mussten Eignungsprüfungen ablegen, und wurden am Ende belohnt. Jetzt sind sie die frisch gebackenen Eltern von vier Geschwistern. Zwar sei es nicht immer leicht, Eltern zu sein, aber am Ende zählt vor allem die Liebe und Fürsorge. Und davon haben die beiden reichlich zu bieten.

Ein Zuhause, ein Dach über dem Kopf zu haben, ist für viele von uns eine Selbstverständlichkeit, ein angeborenes Menschenrecht. Leider ist das für unzählige Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht der Regelfall, sondern beinahe die Ausnahme. In Lateinamerika, Asien und Afrika wächst die Zahl an Waisenkindern von Tag zu Tag und mit ihr macht sich auch eine besonders bedrückende Illusion in den Kleinen breit: Der Wunsch nach einer Familie, nach einem Zuhause. 

A Crítica

Aber zum Glück gibt es auch Menschen, die sie gerne würden aufnehmen und ihnen eine Familie bieten wollen. Genau so haben es die Brasilianer Rafael de Souza und Pedro Miguel de Souza gemacht. Sie sind seit 2011 verheiratet und waren sehr lange auf der Suche nach der Möglichkeit, ein Kind zu adoptieren. 

Es war ein sehr langwieriger Prozess. Ganze drei Jahre verbrachten sie mit Schulungen, Eignungsprüfungen und Adoptionsverfahren, bis der Moment endlich gekommen war. Und Zeit wollten sie auch nicht mehr verlieren. 

Apoyo – Pixabay

Sie adoptierten gleich vier Kinder, alles Geschwister. Die Kleinen wohnten bis Dato in einem Heim in Parintins, einer kleinen Stadt am Amazonas. Rafael und Miguel beteuern, es sei “Liebe auf den ersten Blick” gewesen. Mit der Zeit bauten sie eine immer engere Beziehung zu den vier Kindern auf, die es am Ende kaum erwarten konnten, gemeinsam mit ihren Eltern ihr neues Zuhause kennenzulernen. Die Adoptionsvermittlung sei immer sehr zuvorkommend und hilfsbereit gegenüber den beiden Männern gewesen. Das, sagen sie, wüssten sie sehr zu schätzen

„Nachdem wir die Entscheidung getroffen hatten, wollten wir uns über die verschiedenen Adoptionsmöglichkeiten informieren. Wir wurden von den Sachbearbeitern der Gemeinde Parintins sehr gut behandelt und entsprechend geschult. Jetzt können wir uns ein Leben ohne unsere Kinder gar nicht mehr vorstellen. Sie sind gekommen, um unser Leben zum Guten zu verändern und werden für immer unsere Kinder sein“.

–Rafael de Souza im Gespräch mit A Crítica

Apoyo – Pixabay

Für die frisch gebackenen Eltern sei es eine sehr bereichernde Erfahrung gewesen. Zwar ist sei nicht immer einfach, Eltern zu sein, aber so fühlen sich alle Eltern irgendwann mal. Das Wichtigste ist die Liebe, die Fürsorge und die Zuneigung, und davon haben Rafael und Pedro reichlich zu bieten. Vor kurzem haben die Kinder auch ihre neue Großmutter kennengelernt: Die 66-jährige Mutter von Pedro, die jetzt auch offiziell Oma ist.  

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