Por Upsocl
7 enero, 2021

Mal eine Abwechslung zu diesen perfekten und skulpturalen Model-Körpern.

Die oftmals unerreichbaren und gar utopischen Schönheitsideale, die von der Modeindustrie häufig als “das einzig Schöne” hingestellt werden, betreffen nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Viele Menschen fühlen sich beim Anblick von Modemagazin-Titelblättern und Modewerbung nicht mehr ganz wohl in ihren Körpern, da sie das Gefühl bekommen, überhaupt nicht den “eigentlichen” Schönheitsstandards zu entsprechen. Das nährt Frustration und mangelndes Selbstwertgefühl.

Die Unterwäschemarke Surge will aber dagegenhalten, und hat sich entschlossen, auf ein ganz neues und gewagtes Geschäfts- und Werbemodell zu setzen: Normale Männer mit normalen Körpern in Markenunterwäsche. Das, wird behauptet, soll ihr neues und inklusive Image sein. 

Surge
Das britische Textilunternehmen veranstaltete zu diesem Zweck ein Fotoshooting, in dem alle Arten von männlichen Körpern vertreten sein sollten: Schlanke, kräftige, große und kleine Herren, für alle war Platz. Damit wolle Surge sich vom klassischen Schönheitsstandard (viele Muskeln und perfekte Gesichtszüge) in der Modeindustrie abgrenzen.
„Männer mit Muskeln, schlanke Männer, stämmige Männer… wir wollen, dass sich mit unserer Marke alle sexy und selbstbewusst fühlen“.

–Surge-CEO Austin Armacost gegenüber Daily Mail– 

Surge
In der weiblichen Modeindustrie sind solche Initiativen bereits mit großem Erfolg vorangebracht worden. In der Herrenmode hingegen, hinkt man diesbezüglich noch deutlich hinterher. Das wolle man in Surge jetzt ändern.
„Alle Menschen sind schön und das sollte in den Vordergrund gestellt werden. Es wird viel über High-Street-Fashion-Marken, die mit weiblichen Plus-Size-Models arbeiten, geredet, aber wo bleiben die Männer? Wir wollen dazu beitragen, dass die verstiegenen Schönheitsideale der Gegenwart überwunden werden. Wir wollen eine reale Verkörperung des Alltagsmannes zur Schau stellen“.

–Surge-CEO Austin Armacost bei Daily Mail

Surge
Austin ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat sich auch in Unterwäsche fotografieren lassen, um die Werbekampagne seiner Firma zu unterstützen: 
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Das sind die restlichen Models:

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Eine großartige Initiative, die in Zukunft hoffentlich von mehr Marken nachgeahmt wird. Der erste Schritt zu einer menschenfreundlicheren Modeindustrie ist gemacht worden. Jetzt muss in diese Richtung weitermarschiert werden!

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