Por Upsocl
18 mayo, 2020

Wissenschaftler der University of Harvard und des Massachusetts Institute for Technology wollen dieselbe Technologie in Bezug auf das Coronavirus anpassen. Man habe in der Vergangenheit gute Ergebnisse bei anderen Infektionskrankheiten gehabt.

Diese Erfindung könnte dazu beitragen, die COVID-19-Ansteckungskette endgültig einzudämmen. Eine Gruppe Wissenschaftler der University of Harvard und des Massachusetts Institute for Technology (MIT) haben eine neuartige Mundschutzmaske entwickelt, die aufleuchtet wenn sie von einem mit Corona infizierten Patienten getragen wird. Diese Technologie wäre von großer Hilfe im Kampf gegen die Pandemie

Demzufolge was Business Insider berichtete, begann das Labor für Bioingenieurwissenschaften des MIT bereits im Jahr 2014 damit, Krankheitsmelder zu entwickeln, die lyophilisierte (gefriergetrocknete) Ebola-Erreger auf einem Blatt Papier aufspüren konnten. Dieselbe Technologie wurde später auch bei der Bekämpfung des Zika-Virus angewendet.

Unsplash

Jetzt sind die Wissenschaftler damit beschäftigt, ihre Forschungen im Bezug des COVID-19 neu zu orientieren. Erwartet wird, dass in kürzester Zeit eine Mundschutzmaske, die beim Kontakt mit Corona-Erregern aufleuchtet, zur Verfügung steht. Falls das gelingen sollte, wäre es eine große Hilfe, um das Virus bei Neuinfizierten rechtzeitig zu erkennen und entsprechend abzugrenzen.

„Da sich unsere Fernverkehrssysteme immer weiter öffnen, dürfte man sich vorstellen, das die Maske im Flughafen bei einer Passagierskontrolle während man auf einen Flug wartet angewendet werden könnte“, sagte Jim Collins, Zuständiger des MIT-Labors, zu Business Insider.

Reuters

„Sie oder ich könnten sie auf dem Weg hin und von der Arbeit tragen. Krankenhäuser könnten sie Patienten beim Eingang oder während der Wartezeit im Wartezimmer zur Verfügung stellen. So wie eine Art Vor-Check, um zu prüfen wer infiziert sein könnte“, fügte er hinzu.

Das würde die Arbeit der Ärzte und des Krankenpersonals in Corona-Zeiten deutlich erleichtern. Anders als in vergangenen Pandemien, ist es bei Coronavirus schwerer, da es viele symptomlose Virusträger gibt, infizierte Patienten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. In dieser Hinsicht, wäre so ein Krankheitsmelder wirklich gold wert.

Reuters

Allerdings befinden sich die Untersuchungen noch in ihren ersten Phasen, aber die Erwartungen sind groß. Die Wissenschaftler hoffen, dass der Entwurf der Keimsensoren einfach genug sei, um sie in allen möglichen Maskenmodellen integrieren zu können.

Man sei aber zuversichtlich und wolle in den nächsten Wochen die Tauglichkeit dieser Methode unter Beweis stellen. „Wenn wir erstmal in dieser Phase angekommen sind, wäre es nur noch nötig Tests an infizierten Individuen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Maske in einem Real-World-Szenario auch richtig funktionieren würde“, sagte Collins.

Unsplash

Im Jahr 2018 war diese Technologie schon in der Lage Erreger von Viren wie SARS, Masern, Influenza, Hepatitis C, West-Nil-Fieber und anderen Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Daher müsse man lediglich die Sensoren an das neuartige Coronavirus entsprechend anpassen.

„Am Anfang haben wir nur auf Papier getestet um preisökonomische Diagnosen auf Papierblättern zu haben“, sagte Collins. „Wir haben aber auch bewiesen, dass es genauso gut auf Plastik-, Quarz- und Stoffflächen funktionieren kann“, fügte er hinzu.

Unsplash

Bis zur Entwicklung eines vertrauenswürdigen und erfolgreichen COVID-19-Impfstoffs ist es noch weithin. Nichtsdestotrotz, könnte diese Mundschutzmaske dazu beitragen, die Ansteckungsrate auf der ganzen Welt zu sinken.

Puede interesarte