Während viele Menschen davon träumen, eines Tages in den Ruhestand zu gehen, gelang es einem britischen Paar, dies viel früher als erwartet zu tun: Alan und Katie Donegan hörten auf zu arbeiten, als er 40 und sie erst 35 war.
Das Geheimnis? Jahrelang folgten sie einem Lebensstil, der auf extremem Sparen und Investieren basierte.

Jeden Winter vermied das Paar, die Heizung in seinem Haus im Süden Englands einzuschalten. Stattdessen zogen sie mehr Kleidung an und nutzten Wärmflaschen, um die Ausgaben unter Kontrolle zu halten. Für sie war es kein Opfer, sondern eine Strategie, um ein größeres Ziel zu erreichen: finanzielle Unabhängigkeit.

Eine ihrer einfachsten Gewohnheiten war es, immer ihr eigenes Mittagessen für die Arbeit vorzubereiten. Laut Alan ermöglichte ihnen diese Gewohnheit, in 10 Jahren rund US$53,000 zu sparen.
Sie vermieden außerdem, Essen liefern zu lassen, nutzten Supermarktangebote und suchten sogar nach kleinen Möglichkeiten, die täglichen Ausgaben zu senken; alles Geld, das sie sparen konnten, wurde in Investitionen gesteckt.

Mit der Zeit erreichten ihre Ersparnisse fast eine Million Pfund (US$1.3 million), wodurch sie ihre Jobs aufgeben und einen neuen Lebensabschnitt beginnen konnten.
Das Paar gehört zur Bewegung FIRE (Financial Independence, Retire Early), einer Gemeinschaft, die während der Arbeitsjahre aggressives Sparen fördert, um viel früher als im traditionellen Alter in den Ruhestand zu gehen.

Allerdings glaubt nicht jeder, dass dieser Weg für alle geeignet ist; einige Experten warnen, dass ein Leben, das ausschließlich auf Sparen ausgerichtet ist, dazu führen kann, dass manche Menschen Erfahrungen, Beziehungen oder Wohlbefinden opfern.
Für die Donegans war jedoch jede reduzierte Ausgabe ein weiterer Schritt auf dem Weg zu ihrem Ziel.
