„21 Jahre dafür, ein ganzes Leben zu zerstören, sind keine Gerechtigkeit, sondern eine Beleidigung“: das Urteil gegen den Mörder von Megan Newton, die ihr Leben verlor, weil sie ein guter Mensch war

Por Josefina Reyes
9 June, 2026

Es war der frühe Morgen des 20. April 2019 in Stoke-on-Trent, England. Megan Newton, 18, lachte, als sie die Tür zu ihrer Wohnung öffnete. Hinter ihr war Joseph Trevor, 19, ein ehemaliger Mitschüler aus der Sekundarschule, den sie eingeladen hatte, dort zu schlafen, weil er sagte, er sei zu betrunken, um nach Hause zu kommen. Zwei Stunden später zeigten Kameras, wie er allein wegging und auf seine blutverschmierte rechte Hand blickte.

Trevor war noch in derselben Nacht wegen Ketamin- und Kokainkonsums freigelassen worden, bevor er Megan in einem Nachtclub traf. Er vergewaltigte sie und tötete sie mit 9 Messerstichen in ihrem eigenen Zuhause. Das Stafford Crown Court verurteilte ihn zu 21 Jahren und 65 Tagen wegen des Mordes, plus 8 Jahren für zwei Fälle von Vergewaltigung.

Für viele ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht: Ein Mann, der die Freundlichkeit einer jungen Frau ausnutzte, um sie zu vergewaltigen und zu ermorden, könnte freikommen, während er noch relativ jung ist. Für andere hat das System funktioniert, und der Richter war deutlich: „Megan hatte ihr ganzes Leben noch vor sich“. Bringt das Urteil Gerechtigkeit oder verrät es sie?

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