Lyndi Corston, 61, hatte zwei Jahrzehnte damit verbracht, das Vertrauen von Eltern und Schulleitungen an der Rye Community Primary School in East Sussex zu gewinnen. Niemand ahnte etwas. Bis im September 2024 ein Kollege eine OnlyFans-Benachrichtigung auf ihrem Handy sah.

Das Konto zeigte Nacktheit, allerdings nicht unter ihrem Namen. Corston schloss es sofort, als sie dazu aufgefordert wurde, doch Monate später wurde sie laut der britischen Teaching Regulation Agency auf einer pornografischen Website als „Großmutter-Lehrerin“ identifiziert.

Sie räumte ein, dass ihre Handlungen freiwillig und „inakzeptabel“ gewesen seien. Es gab keinen Zwang, und die Kinder waren nicht direkt damit konfrontiert. Doch die Behörde war eindeutig: Als Lehrerin wird von ihr erwartet, ein Vorbild zu sein. Sie darf nun nicht mehr unterrichten; eine Überprüfung ist erst 2028 möglich.

