Balotellis Eltern gaben ihn mit 2 Jahren auf und suchten ihn erst wieder, als sie sahen, dass er Millionär war, doch er wies sie zurück

Por Carlos Valencia
17 June, 2026

Er war zwei Jahre alt und litt an einer Darmerkrankung, die sich seine leiblichen Eltern weder leisten konnten — noch leisten wollten. Mario Balotelli Barwuah, der Sohn ghanaischer Einwanderer, geboren in Palermo, Italien, wurde den Sozialdiensten übergeben, während seine Blutsfamilie ihr Leben weiterlebte. Francesco und Silvia Balotelli adoptierten ihn, gaben ihm ihren Nachnamen und damit eine zweite Chance.

Laurence Griffiths/Getty Images

Mario wuchs heran, und es stellte sich heraus, dass er ein Genie mit dem Ball war. Mit 17 gab er sein Debüt für Inter Mailand mit Verträgen, die ihn zu weltweitem Ruhm katapultierten. Genau in diesem Moment — nicht vorher und auch nicht in den Jahren des Elends — tauchten seine leiblichen Eltern wieder auf. Sie taten es im öffentlichen Fernsehen, weinten vor den Kameras, sagten, sie vermissten ihn, und verlangten, wieder Teil seines Lebens zu werden.

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Balotelli hielt sich nicht zurück: „Wenn ich kein berühmter Fußballer wäre, wenn ich ein einfacher Arbeiter wäre, würden sie dann immer noch meine Eltern sein wollen? Die Antwort ist nein. Ich habe nur eine Familie: die, die sich um mich gekümmert hat. Die anderen sind nur hinter meinem Geld her“. Ein Satz, der keiner Erklärung bedarf — und der einen dazu zwingt, sich zu fragen, wie viele Menschen dieselbe Last still mit sich tragen.

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