Der Bürgermeister von Surco, Carlos Bruce, geriet ins Zentrum einer Kontroverse, nachdem ein Video viral gegangen war, das zeigt, wie er eine Taserpistole gegen einen seiner Berater einsetzt. Auf den Aufnahmen fällt der Beamte zu Boden, nachdem er den Stromschlag erhalten hat, mitten in einer Aktivität im Zusammenhang mit neuen Sicherheitsgeräten für die örtliche Polizei.

Bruce wies die Kritik zurück und sagte, das Video sei „ein bearbeiteter, aus dem Zusammenhang gerissener Ausschnitt“ aus einer Aktivität, die „in einem privaten und vertrauensvollen Umfeld“ durchgeführt wurde. Er betonte außerdem, dass die Teilnahme des Beraters „vollkommen freiwillig“ gewesen sei und dass „zu keinem Zeitpunkt eine Situation mit realem Risiko oder schwerwiegenden Folgen bestanden habe“.

Trotz seiner Aussagen lösten die Bilder in den sozialen Medien heftige Kontroversen aus, wo viele Nutzer infrage stellten, ob der Bürgermeister geeignet sei, diese Art von Gerät an einer Person einzusetzen, selbst wenn es im Rahmen einer Demonstration geschah. Der Fall bleibt in Peru ein Diskussionsthema.

