Josué Zepeda hatte das Ticket zur Weltmeisterschaft in Montenegro fast schon in der Hand, doch ihm fehlte das Allernötigste: 4 Tausend Dollar für Transport, Unterkunft und Ausgaben.

Ohne andere Möglichkeit veröffentlichte er seine Geschichte in den sozialen Medien und hoffte, dass sie jemand sehen würde. Und jemand sah sie: kein Geringerer als Saúl „Canelo“ Álvarez, der Mann aus Guadalajara, der genau weiß, was es kostet, sich in diesem Sport durchzusetzen.

„Sie werden dich kontaktieren, also bleib aufmerksam; verlass dich auf sie, und viel Glück“, schrieb Canelo ihm. Wenige Worte, aber genug, damit ein Junge mit dem Traum von einer Weltmeisterschaft weiß, dass er nicht allein ist.
Canelo hat seinen eigenen Weg nicht vergessen und reicht einem jungen Mann die helfende Hand, der in derselben Lage ist wie der Mexikaner, als er seine Reise begann.
