In den frühen Morgenstunden des 24. Juni füllten sich die Straßen von Caracas mit einer anderen Art von Stille. Nicht der Stille der Nacht, sondern der von Dutzenden Menschen, die mit geschlossenen Augen und gefalteten Händen mit all ihrem Glauben für jene beteten, die noch unter den Trümmern eingeschlossen waren. 🙏

Nach dem Erdbeben, das Venezuela erschütterte und die Struktur einer Kirche in der Hauptstadt beschädigte, hatten die Gemeindemitglieder keinen Ort, an den sie gehen konnten. Einige hatten innerhalb von Sekunden ihre Häuser verloren.
Andere wussten nichts über ihre Familien. Also taten sie das Einzige, was sie konnten: auf die Straße gehen, niederknien und um ein Wunder flehen. Das Bild dieser Gebetsketten in der Dunkelheit des frühen Morgens verbreitete sich in den sozialen Medien und brach Herzen. 💔

Es gibt Momente, in denen der Glaube das Letzte ist, was bleibt. Und in Caracas war er auch das Mächtigste.
Video:
#Global 🙏🇻🇪 Luego de que la estructura de una iglesia en Caracas, Venezuela, resultara dañada tras el terremoto, feligreses se reúnen para orar durante esta madrugada. pic.twitter.com/zI9tjSWnb7
— Central Puebla (@CentralPuebla) June 25, 2026
