Sie ist vier Monate alt und kennt bereits die Flure eines Krankenhauses besser als die Arme einer Familie.
Seit März bleibt Luciana im Kinderkrankenhaus Dr. Francisco de Icaza Bustamante in Guayaquil, Ecuador, hospitalisiert, nachdem sie angeblich von ihren Eltern ausgesetzt wurde. Unter Ärzten und Pflegekräften, die Teil ihres Alltags geworden sind, bleibt das kleine Mädchen stabil und erhält weiterhin umfassende medizinische Versorgung.

Das Krankenhaus stellte klar, dass der Fall in den Händen der Generalstaatsanwaltschaft und des Ministeriums für wirtschaftliche und soziale Eingliederung (MIES) liegt. Obwohl viele Menschen ihren Wunsch geäußert haben, sie zu adoptieren, kann Luciana noch immer nicht zur Adoption freigegeben werden, da zunächst das rechtliche Verfahren zur Auffindung ihrer Angehörigen und zur Feststellung, ob eine Familienzusammenführung möglich ist, abgeschlossen werden muss. Darüber hinaus warnte die Einrichtung, dass sie keine Konten oder Nummern zum Empfang von Spenden autorisiert hat, sodass jede Unterstützung nur über ihre offiziellen Kanäle erfolgen muss.

