Das „Pride-“Spiel: Die FIFA ignorierte den formellen Einspruch aus Ägypten und Iran und genehmigte LGBTQ+-Flaggen bei ihrem WM-Treffen 🏳️‍🌈⚽

Por Rodrigo Martínez
26 June, 2026

🚨 Der ägyptische Verband schickte einen offiziellen Brief an den FIFA-Generalsekretär, in dem er „jede Aktivität im Zusammenhang mit der Unterstützung von Homosexualität während des Spiels“ ablehnte. Auch der Präsident des iranischen Verbands, Mehdi Taj, verurteilte die Situation öffentlich. Gemeinsam ist beiden Ländern, dass sie homosexuelle Beziehungen bestrafen: in Ägypten mit Gefängnis und Geldstrafen, und im Iran kann die Strafe laut der Organisation Human Dignity Trust bis zum Tod reichen.

Trotzdem war die FIFA eindeutig: Regenbogenflaggen werden am 27. Juni tatsächlich im Lumen Field in Seattle zu sehen sein. Der Verband stützte seine Entscheidung auf den Stadion-Verhaltenskodex, der Ausdrucksformen im Zusammenhang mit sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität erlaubt. Das steht zudem in direktem Gegensatz zu dem, was bei Katar 2022 geschah, als die FIFA selbst Kapitänen mit gelben Karten drohte, falls sie die „OneLove“-Armbinde tragen würden. 🤔

Was die Debatte letztlich anheizte, war der „Zufall“ der Auslosung: Unter 48 Nationalmannschaften brachte die Ansetzung im Dezember 2025 ausgerechnet diese beiden islamischen Nationen im einzigen Spiel zusammen, das auf das Seattle-Pride-Wochenende fällt, eine Feier mit mehr als 50 Jahren Geschichte in dieser Stadt. Hätte die FIFA die Position der Verbände respektieren sollen, oder ist es richtig, ihre Inklusionspolitik unabhängig davon aufrechtzuerhalten, wer spielt? 💬

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