Das seltsame Verhalten von Pelikanen: Sie versuchen, alles zu verschlucken, was sie finden

Por Ian Price
19 August, 2026

Der Pelikan kennt keinen Filter. Er sieht etwas, das ungefähr die Größe eines Fisches hat, und handelt zuerst, bevor er nachdenkt.

Sein Schnabel ist weich, und er kann nichts kauen, daher endet jeder Fressversuch entweder damit, dass er es im Ganzen verschluckt, oder gar nicht. Das Problem ist, dass er erst entscheidet, ob die Beute hineinpasst oder nicht, NACHDEM er sie gefangen hat – dann ist es bereits zu spät, sie wieder auszuspucken. Deshalb gibt es dokumentierte Fälle, in denen Pelikane versucht haben, Bälle, Flaschen und Fische zu verschlucken, die offensichtlich nicht hineinpassen – alles getrieben von diesem Instinkt „wenn es sich bewegt, ist es Futter“, der nicht zwischen einer Sardine und einem schwimmenden Gegenstand unterscheiden kann.

Das Ergebnis kann lustig anzusehen sein, ist für den Vogel aber auch riskant: Der Versuch, etwas zu Großes zu verschlucken, kann zu Erstickungsgefahr oder inneren Verletzungen führen. Wenn du also das nächste Mal einen Pelikan siehst, der mit etwas Unmöglichem in seinem Schnabel kämpft, weißt du bereits Bescheid: Es ist keine Tollpatschigkeit, sondern reiner, falsch eingeschätzter Ehrgeiz.

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