Der „Bud-Sex“-Trend: heterosexuelle Männer, die Sex mit anderen Männern haben, aber sagen, dass sie weder „schwul“ noch bisexuell sind

Por Valentina Ulloa
13 May, 2026

Ergibt das für dich Sinn? In letzter Zeit sind Begriffe wie „Bud Sex“ oder „G0ys“ aufgekommen, um Männer zu beschreiben, die trotz sexueller Begegnungen mit anderen Männern darauf bestehen, völlig heterosexuell zu sein.

Der Soziologe Tony Silva hat dieses Phänomen erforscht, bei dem zur Aufrechterhaltung des „Macho“-Labels strenge Regeln gelten: kein Küssen, Umarmen oder einander in die Augen schauen. Laut Expert:innen suchen sie einfach nur eine „sexuelle Entladung“, ohne ihre traditionelle Männlichkeit zu gefährden oder Gefühle ins Spiel zu bringen.

Dieser Trend, der auch von Professorin Jane Ward analysiert wurde, zeigt, dass viele dieser Männer verheiratet sind und Kinder haben, diese Treffen mit Freunden aber nur als Unterhaltung sehen. „Sie lehnen schwules Verhalten entschieden ab“, sagen Spezialist:innen, die darin eine Möglichkeit sehen, Sexualität zu erkunden, ohne die üblichen Stereotype aufzugeben.

Nach Jahren der Debatten über Identität scheint es, dass für manche der Schlüssel zu einer Affäre einfach darin besteht, so zu tun, als würde nichts Romantisches passieren, und eine intime Begegnung in etwas so Alltägliches zu verwandeln wie rauszugehen, um Fußball zu spielen. Unterstützt du diesen Trend?

Puede interesarte