Oscar Wilde bat nicht um Erlaubnis, berühmt zu werden. Es reichte, ein Dackel mit einem so langen Körper zu sein, dass er, aus dem richtigen Winkel gesehen, kein Ende zu haben scheint.

Seine Besitzer begannen, ihn aus kreativen Perspektiven zu fotografieren und mit jener langgestreckten Silhouette zu spielen, die ohnehin schon Teil der Rasse ist, bei ihm aber bis ins Extreme gesteigert wirkt. Die Bilder verbreiteten sich mit einer Geschwindigkeit im Internet, die niemand vorausberechnet hatte, und so entstand der Titel, den er heute trägt: der Dackel mit dem längsten Körper der Welt.

Es gibt keinen Trick und keine übertriebene Bearbeitung. Nur einen Hund mit kurzen Beinen, einem endlosen Körper und der unbekümmerten Haltung von jemandem, der keine Ahnung hat, dass Millionen von Menschen stehen bleiben, um ihn mit einem Lächeln anzusehen.

