⚽📚 Fußball und Bücher haben schon immer um die Aufmerksamkeit von Studierenden konkurriert — doch jetzt gibt es Zahlen, die zeigen, wer diesen Kampf gewinnt.

Eine im Journal of Public Economics veröffentlichte Studie analysierte die Abschlussprüfungen von Millionen von Studierenden in England in Jahren mit Fußballturnieren (Weltmeisterschaften und Europameisterschaften) im Vergleich zu Jahren ohne Wettbewerb. Das Ergebnis ist so spezifisch, dass es schwer zu ignorieren ist: Wenn es ein Turnier gibt, sinkt der Prozentsatz der Studierenden, die bestehen, im Durchschnitt um 12%. Aber wenn der oder die Studierende ein erklärter Fußballfan ist, steigt diese Zahl auf einen Leistungsrückgang von 28%. 📉

Anders ausgedrückt: Einer von vier fußballbegeisterten Studierenden, die in einem normalen Jahr bestanden hätten, fällt durch, wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet. Die Studie urteilt nicht darüber, ob Fußball gut oder schlecht ist — sie macht nur deutlich, dass dein Gehirn, wenn deine Nationalmannschaft spielt, ganz andere Prioritäten hat als Mikroökonomie. Erkennst du dich in diesen Zahlen wieder? 🙋♂️
