Ian Tibbets verlor nach einer Hornhautverletzung sein Sehvermögen. Seine Behandlung nahm einen ungewöhnlichen chirurgischen Weg: Ein Zahn wurde verwendet, um eine Linse im Auge zu stützen. 🦷👁️

Medical Xpress berichtete am 9. Oktober 2013 über seinen Fall und merkte an, dass Tibbets für die OOKP-Technik infrage kam.

Bei dem Eingriff wird ein Zahn zusammen mit einem Teil des Knochens verwendet; dieses Stück wird so angepasst, dass es eine Kunststofflinse aufnehmen kann, und anschließend als Stütze ins Auge implantiert.

Der Zahn ersetzt nicht das Sehvermögen: Er hilft dabei, die Linse an Ort und Stelle zu halten.
Ian konnte mithilfe dieser Linse sehen. Bei der Operation wird ein Körperteil zu der Stütze, die das Auge zum Fokussieren benötigt: eine klinische Lösung, die ebenso akribisch wie ungewöhnlich ist.
