Jeon Gyeong-cheol erhielt eine Nachricht, die jeden Menschen aus der Bahn werfen würde: Er hatte noch sechs Monate zu leben.

In Südkorea widmete er diese Zeit, statt sie für sich selbst zu nutzen, vollständig einer einzigen Aufgabe: sicherzustellen, dass sein Sohn, ein Erwachsener mit schwerem Autismus, einen sicheren Ort zum Leben hätte, wenn er nicht mehr da sein würde. Er dokumentierte den Prozess öffentlich und erhielt den viral gegangenen Spitznamen „Peter Pan Dad“, weil er bis zum Schluss unerschütterlich am Schutz seines Sohnes festhielt. Am 26. August, kurz vor seinem Tod, kündigte er die Gründung eines Vorbereitungskomitees zur Einrichtung einer Wohlfahrtsstiftung für Erwachsene mit schweren Behinderungen wie der seines Sohnes an.

Einen Monat vor seinem Tod trat er in der Sendung „You Quiz on the Block“ auf und sagte ohne Dramatisierung, dass er sich nur wünsche, sein Sohn möge sich liebevoll an ihn erinnern. Jeon ist nicht mehr da, doch das von ihm gegründete Komitee treibt sein Projekt weiter voran.

