Drei Freunde irgendwo in China gingen etwas trinken und kamen, als es Zeit war, zurückzufahren, auf eine Rechnung, die ihnen perfekt erschien: Wenn niemand das Auto fuhr, dann fuhr technisch gesehen auch niemand betrunken. Also schoben zwei von ihnen das Fahrzeug, während der dritte draußen stand und das Lenkrad steuerte, als wären sie Mechaniker, die ein liegen gebliebenes Auto schieben, und nicht drei Leute, die versuchten, das Gesetz zu umgehen.

Der Plan hatte eine fast liebenswerte Logik, die Art von Einfall, auf die man nur nach mehreren Drinks kommt. Aber die Polizei sah daran nichts Niedliches: Sie überprüfte Aufnahmen der Überwachungskameras in der Gegend und bestätigte, dass dieses Auto, ob geschoben oder nicht, immer noch von Personen in betrunkenem Zustand bedient wurde. Die Verkehrsregeln unterscheiden nicht zwischen einem Gaspedal und einem Schubs.
Das Video ging schnell viral, halb Gelächter, halb Staunen über den gescheiterten Einfallsreichtum des Trios. Und es ließ eine Frage in den sozialen Medien die Runde machen: Wie weit geht Kreativität, wenn es darum geht, eine Regel zu umgehen, und seit wann bewahrt einen die Unkenntnis ihrer Auslegung vor einer Strafe?
