Ehemalige Ministerin gab zu, dass sie vor der Weltmeisterschaft 1998 Dopingkontrollen bei Frankreich aussetzte, obwohl sie dies 13 Jahre lang bestritten hatte.

Por Jorge Pino
6 August, 2026

2013 versicherte die damalige Sportministerin Marie-George Buffet unter Eid vor dem französischen Senat, dass die Dopingkontrollen bei der Nationalmannschaft nie eingestellt worden seien. 

Doch 2026 änderte sie vor den Kameras für eine Dokumentation über Zidane ihre Darstellung völlig. Alles begann 1997 in einem Trainingslager in Tignes, als ein überraschender Test negative Ergebnisse lieferte.

Dies löste jedoch enorme Wut innerhalb der Mannschaft und bei Aimé Jacquet aus. Laut dem Arzt Alain Garnier, der für diese Kontrollen zuständig war, kam die Anweisung später mündlich: Die Mannschaft bis zur Weltmeisterschaft 1998 nicht erneut belästigen.

Am Ende gewann Frankreich den Pokal, nachdem es Brasilien im Stade de France mit 3-0 besiegt hatte. Buffet bezeichnet dies nun als „einen Rückschritt“ im Kampf gegen Doping. Es gibt keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten unter den Spielern, doch die Enthüllung wirft eine Frage wieder auf, die fast 30 Jahre lang geruht hatte.

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