Raquel Lee war 14 Jahre alt, als sie „The Poof Point“ für Disney drehte.

Laut der Klage, die sie am 21. August 2026 in Los Angeles eingereicht hat, soll ein Produktionsmitarbeiter ihr Alkohol gegeben und sich ihr gegenüber bei mehreren Gelegenheiten unangemessen verhalten haben – zunächst in einem Hotel in Salt Lake City und anschließend während des Rückflugs nach Kalifornien. Der Mann wird in dem Dokument als „John Doe“ bezeichnet, seine Identität wurde also nicht offengelegt. In der Klage heißt es außerdem, Disney habe sie angeblich von ihrer Betreuungsperson getrennt, Warnsignale ignoriert und begonnen, sie als „außer Kontrolle geratene“ Teenagerin zu bezeichnen, als sie Veränderungen in ihrem Verhalten zeigte.

Und es gibt ein Detail, das ihre Geschichte noch bemerkenswerter macht: Raquel arbeitete noch jahrelang für Disney und lieh sogar bis 2025 der „The Proud Family“ ihre Stimme. Dank eines kalifornischen Gesetzes, das die Frist für die Einreichung solcher Klagen im Zusammenhang mit Situationen, die während der Kindheit erlebt wurden, verlängerte, konnte sie ihren Fall nun vor Gericht bringen. Disney hat auf die Vorwürfe bislang nicht öffentlich reagiert.

