Ehemaliger spanischer Präsident empört Frankreich mit seiner Analyse: „Ein Kader auf höchstem Niveau, ja, aber ohne französische Spieler“

Por Juan Pablo González
12 July, 2026

Mariano Rajoy, ehemaliger Präsident Spaniens, schrieb eine Kolumne für El Debate und äußerte den Satz, den niemand erwartet hatte: Die französische Nationalmannschaft hat „einen Kader auf höchstem Niveau. Ja, aber ohne französische Spieler“. Er veröffentlichte ihn kurz vor dem WM-Halbfinale 2026 zwischen Spanien und Frankreich, und die Bombe platzte innerhalb weniger Stunden.

Die französische Botschaft in Madrid reagierte schnell mit Zahlen: Von den 26 Nominierten wurden 23 in Frankreich geboren, und die anderen drei—Olise, Thuram und Samba—sind ebenfalls Franzosen, obwohl sie im Ausland geboren wurden. Der französische Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete die Bemerkungen als „absolut inakzeptabel“, während Fabien Roussell direkt von „schmutzigem Rassismus“ sprach.

Sogar Pedro Sánchez meldete sich zu Wort, um seinen Vorgänger infrage zu stellen: Er fragte, warum man anhand des Nachnamens, des Geburtsorts oder der Hautfarbe bestimmen sollte, wer Franzose ist. Rajoy wollte über Fußball sprechen. Stattdessen löste er nur Stunden vor einem Spiel einen politischen Krieg zwischen zwei Ländern aus.

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