Ein 21 Wochen alter Fötus streckte während seiner eigenen Operation eine Hand aus einer geöffneten Gebärmutter und schien den Finger des Chirurgen zu greifen

Por Alexander López
12 August, 2026

Julie Armas’ Gebärmutter war auf dem Operationstisch geöffnet. 🩺Darin hatte ihr Sohn Samuel in der 21. Schwangerschaftswoche eine Spina-bifida-Läsion, die vor der Geburt korrigiert werden musste.

Am 19. August 1999 arbeiteten Dr. Joseph Bruner und sein Team am Vanderbilt University Medical Center in Nashville im Körper einer lebenden Frau, um einen Fötus zu operieren, der noch keinen ersten Atemzug getan hatte.

Der Fotograf Michael Clancy, der zufällig vor Ort war, drückte genau in dem Moment auf den Auslöser, als eine winzige Hand durch den Schnitt hervorkam. Das Bild ging um die Welt: Es schien, als würde das Baby aus der Gebärmutter heraus den Finger des Chirurgen greifen.

Doch Bruner selbst erzählte der Presse später eine andere Version: Er habe die Hand selbst herausgezogen und für das Foto posiert. Clancy besteht bis heute darauf, dass es der Fötus war, der nach seinem Finger griff.

Samuel wurde am 2. Dezember 1999 gesund geboren und wuchs auf, wobei er gelegentlich einen Rollstuhl benutzte, ohne zu wissen, dass seine Hand, gefangen zwischen zwei Wahrheiten, zwanzig Jahre später weiterhin die Meinungen spalten würde. 👶

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