Ein 30-jähriger Mann betrat die Notaufnahme, vor Schmerzen gekrümmt. Er hatte kein Fieber, keine sichtbaren Verletzungen, und auf die Frage, was passiert sei, sagte er einfach, er wisse es nicht.

Die Ärzte ordneten eine Röntgenaufnahme und anschließend eine Computertomografie an, und dabei zeigte sich die unerwartete Erklärung: Ein 12,7 Zentimeter langer Fisch steckte in seinem Enddarm. Kein fischförmiger Gegenstand. Ein ganzer Fisch, einschließlich der Gräten, der operativ entfernt werden musste.

Als er aus der Operation erwachte, schilderte der Patient seine Version: Er habe sich „aus Versehen“ auf den Fisch gesetzt, und dieser sei nach seiner Darstellung in seinen Körper gerutscht, ohne dass er dies verhindern konnte. Die Chirurgen dokumentierten den Fall als Teil der wöchentlichen Berichte über Fremdkörper, die in Notaufnahmen gelangen, wo eine solche Entdeckung zwar selten, aber nicht völlig beispiellos ist.

