Naoto Matsumura kehrte nur nach Fukushima zurück, um seine Hunde zu füttern. 🐾

Es war 2011, und die japanische Regierung hatte nach dem Erdbeben und dem Austritt radioaktiver Stoffe aus dem Atomkraftwerk alle evakuiert. Auch Naoto ging fort. Doch als er wegen seiner Tiere zurückkehrte, fand er einen Geisterhof voller Leben vor: Katzen, Schweine, Kühe, Enten, einen Strauß – alle ihrem Schicksal überlassen. Die Tierärzte baten ihn, sie schlachten zu lassen. Er sagte nein.

15 Jahre später ist er immer noch dort, in Tomioka; seit 2017 ist er in dieser Gegend nicht mehr der einzige Mensch. Sie nennen ihn „den Strahlen-Champion“, weil er der Mensch ist, der in ganz Japan der Strahlung am stärksten ausgesetzt ist. Dennoch bringt er jeden Morgen seinen Tieren sauberes Wasser und Futter, darunter auch einem kleinen Hund, den er Kiseki nannte: Wunder. 🐶✨

