Ein Wanderer in Montana befolgte das Bärenprotokoll genau und der Grizzly griff ihn trotzdem an: Er zertrümmerte die Knochen in seinem Unterarm und schleifte ihn 9 Meter weit

Por Josefina Reyes
9 June, 2026

Daniel Crago, 32, stieg im Glacier-Nationalpark den Grinnell-Glacier-Trail hinab, als plötzlich nur 4 Meter entfernt ein Grizzlybär auftauchte. Er tat, was man ihm beigebracht hatte: Er machte das Tier auf sich aufmerksam. Es half nichts.

Der Bär schlug seine Zähne in seinen rechten Unterarm, zertrümmerte beide Knochen und schleifte ihn etwa 9 Meter den Hang hinunter. Als es ihm gelang, auf seine Hand zu schauen, hing sie schlaff herab. Nach drei Operationen — eine vierte ist geplant, und ein Knochen wurde mit Spendergewebe rekonstruiert — steht er vor Schulden, die allein für den Rettungshubschrauber bereits $20,000 übersteigen.

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Einige sagen, der Park sollte diese Wege sperren: Im selben Monat starb in derselben Gegend ein weiterer Wanderer bei einem Bärenangriff. Andere entgegnen, dass Wildnis genau das ist — wild — und dass Risiko dazugehört, wenn man sie betritt. 🐻 Ist das Problem ein Mangel an Einschränkungen oder die Eigenverantwortung derjenigen, die diese Wege wählen?

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