Die Bindehaut, jene transparente Membran, die den weißen Teil des Auges bedeckt, beginnt anzuschwellen. Sie füllt sich mit Flüssigkeit, bis sie wie Gelee aussieht, das unter dem Augenlid zittert. Ärzte nennen das Chemosis, und wenn man es einmal gesehen hat, kann man nicht mehr wegsehen.

Es ist keine Krankheit an sich, sondern eine Reaktion: Der Körper sammelt Flüssigkeit in dieser dünnen Schicht an, wenn etwas sie reizt oder entzündet. Sie kann durch eine schwere Allergie, eine Augeninfektion, ein direktes Trauma, eine kürzlich erfolgte Augenoperation oder, in selteneren Fällen, durch eine Schilddrüsenerkrankung entstehen, die das Gewebe um den Augapfel herum betrifft.

Beunruhigend ist, dass das Auge weiter funktioniert; man kann durch diese durchscheinende Schwellung sehen, während sich die Bindehaut wie eine Wasserblase aufbläht. Fachleute betonen etwas Einfaches: Wenn Sie dieses Symptom bemerken, ignorieren Sie es nicht. Hinter diesem verstörenden Bild kann sich eine Ursache verbergen, die sofort behandelt werden muss.

