Er suchte nicht nach dem perfekten Foto. Er suchte nach dem exakten Moment, in dem eine Katze jede Fassung verliert.

Hisakata Hiroyuki, ein japanischer Fotograf, richtete seine Kamera auf etwas, worauf sonst niemand achtete: den präzisen Augenblick, in dem Katzen springen, angreifen, durch die Luft schlittern und offenbaren, dass sich unter dieser Pose als Herrscher des Universums pures pelziges Chaos verbirgt. Seine Bilder frieren sie mitten im Sprung ein, mit ausgestreckten Pfoten und dem Gesicht von jemandem, der ganz offensichtlich keinen Plan B hatte.

Es gibt keine sorgfältig arrangierten Posen und kein hell ausgeleuchtetes Studio. Nur Hiroyuki, seine Geduld und den Moment, in dem die Katze vergaß, dass jemand zusah. 🐾
