Ein Mann betrat mitten in der Nacht betrunken ein Hundetierheim. Er stahl nichts, er wollte nach dem Verlust seines Haustiers einfach nur von ihnen umgeben sein

Por Aracely Molina
24 June, 2026

Die Kameras des Tierheims zeigten einen Mann, der nach Mitternacht allein den Flur der Zwinger entlangging. Die Hunde waren wach und beobachteten ihn hinter den Gittern. Das Personal dachte, es sei ein Einbruch.

Das war es nicht. Als eine andere Kamera ihn erfasste, lag er zusammengerollt auf dem Boden, umringt von Hunden. Er hatte in dieser Nacht getrunken, weil sein eigener Hund in der Woche zuvor an Krebs gestorben war, und das war der einzige Ort, an den er gehen konnte. Die Polizei nahm ihn wegen Hausfriedensbruchs fest, keinem Tier wurde etwas angetan, und er nahm absolut nichts mit.

Die Mitarbeiter des Tierheims sagten, das Ansehen der Aufnahmen sei schwer gewesen. Nicht weil er bedrohlich war, sondern weil es zu menschlich war: ein gebrochener Mann, der in Hunden, die er nicht kannte, nach etwas von der Liebe suchte, die er gerade verloren hatte. 🐾

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