Ein Metallsplitter durchbohrte seinen Körper … Jahre später schaffte er es, einen der härtesten Ultramarathons der Welt zu beenden

Por Pablo Román
22 July, 2026

Die Röntgenaufnahmen sehen aus, als stammten sie aus einem Film.

Sie zeigen, wie eine fast zwei Meter lange Metallstange bei einem Bergbauunfall im Jahr 2015 den Körper des Südafrikaners Daniel de Wet vollständig durchbohrte. Das Eisenstück drang im Leistenbereich ein und trat durch seinen Rücken, direkt unterhalb des Schulterblatts, wieder aus.

Der Unfall war so schwer, dass er eine Niere verlor und mehrere innere Verletzungen erlitt. Trotzdem blieb er bei Bewusstsein, während Rettungsteams ihn aus der Mine zogen, und nach einer komplexen Operation wurde er bereits 19 Tage später entlassen.

Viele dachten, er würde nie wieder Sport treiben können.

Doch drei Jahre später überraschte er die Welt, indem er den anspruchsvollen Comrades Marathon absolvierte, einen 89-Kilometer-Ultramarathon, der als eines der härtesten Ausdauerereignisse der Welt gilt.

Daniel hatte dieses Rennen vor dem Unfall bereits sechs Mal absolviert, daher hatte das erneute Überqueren der Ziellinie eine viel tiefere Bedeutung als jede Medaille.

Seine Geschichte ging erneut viral, weil die eindrucksvollen Röntgenaufnahmen im Kontrast zu dem Bild stehen, das ihn wieder beim Laufen zeigt, und beweisen, dass er selbst nach einem Unfall, den zu überleben unmöglich schien, die Kraft fand, erneut anzutreten.

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