Ein Präsidentschaftskandidat schlug in Peru einen verpflichtenden Militärdienst für junge Menschen vor, die weder studieren noch arbeiten: keine „NEETs“ mehr

Por Rodrigo Martínez
17 August, 2026

Charlie Carrasco sprach nicht von Subventionen oder Beschäftigungsprogrammen.

Der Kandidat der Vereinigten Demokratischen Partei Perus schlug am zweiten Tag der vom JNE im Lima Convention Center organisierten Präsidentschaftsdebatte vor, dass junge Menschen, die weder studieren noch arbeiten – die sogenannten „NEETs“ –, einen verpflichtenden Militärdienst ableisten. Der Vorschlag war Teil eines Maßnahmenpakets, das lebenslange Haft für Korruption und Auftragsmord, anonyme Richter und sogar den Austritt Perus aus der Amerikanischen Menschenrechtskonvention umfasst.

Er war nicht der Einzige. Andere Kandidaten wie Francisco Diez-Canseco und Carlos Espá präsentierten Varianten des Militärdienstes, einige freiwillig und bezahlt. Doch Carrasco brachte die rigideste Version ins Spiel, Wochen vor einer Wahl, bei der die öffentliche Sicherheit zu dem Thema wurde, das kein Kandidat unbeantwortet lassen will, egal wie drastisch es klingen mag.

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