Ein Schulleiter verlor seinen Job, nachdem er einem obdachlosen Schüler mit Essen und einem Schlafplatz geholfen hatte. Jahre später sah er zu, wie derselbe Schüler als sein Sohn seinen Abschluss machte

Por Matías Mora
7 August, 2026
The Enquirer

Robert Burnside hatte die Lakota East High School jahrelang geleitet, als der Schulbezirk beschloss, gegen ihn zu ermitteln.

Sein Verbrechen: Landerius Hayes, einem 16-jährigen Schüler, der 2024 obdachlos wurde, nachdem seine Mutter außerhalb der Grenzen des Schulbezirks umgezogen war, Essen und einen sicheren Schlafplatz zu geben. Anstatt ihn aus dem System herausfallen zu lassen, ließ Burnside ihn weiter am Unterricht teilnehmen und ermöglichte ihm, in der Cafeteria zu essen. Die Verwaltungsmitarbeiter des Schulbezirks befragten ihn dazu, wo der Junge schlief und wie er an Essen kam, und bezeichneten sein Handeln als Befehlsverweigerung.

Es kostete ihn seine Stelle. Burnside trat im November 2024 zurück, statt einen Jugendlichen im Stich zu lassen, der Stabilität brauchte. Doch er hörte nicht dort auf: Gemeinsam mit seiner Frau Angel erlangte er das dauerhafte gesetzliche Sorgerecht für Hayes und nahm ihn in ihr Zuhause auf, wo sie bereits ihre sechs Kinder großzogen.

Im Mai 2026 machte Hayes seinen Highschool-Abschluss. Burnside saß im Publikum, aber nicht mehr als Schulleiter, sondern als sein Vater. Der Schulbezirk wollte eine menschliche Tat bestrafen und schenkte am Ende einem Jungen, der keine Familie hatte, eine Familie.

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