Finnland, 2003. Argentinien hatte im Halbfinale der U-17-Weltmeisterschaft mit 2-0 geführt, verlor aber am Ende mit 3-2 gegen Spanien. Noch in derselben Nacht, im Teamhotel, trat ein Koch an Hugo Tocalli, den Trainer der argentinischen Jugendmannschaften, heran und sagte einen Satz, der ihn verblüffte: Hätten sie „diesen Jungen, den sie in Barcelona haben“, wären sie Meister geworden.

Der Junge war Messi. Und was danach kam, bestätigte alles: Ángel María Villar und Juan Santisteban gaben Tocalli von Angesicht zu Angesicht zu, dass Spanien versucht hatte, ihn zu holen, er aber abgelehnt hatte. Ginés Meléndez, ehemaliger spanischer Jugendtrainer, hatte ihn sogar mehrmals direkt gefragt.

Tocalli verlor keine Zeit. Er rief Julio Grondona an, organisierte Freundschaftsspiele gegen Paraguay und Uruguay und sicherte Messi für die Albiceleste. Am 29. Juli 2004 gab er sein U-20-Debüt 🇦🇷. Heute treffen Argentinien und Spanien im MetLife Stadium erneut in einem WM-Finale aufeinander 👀⚽
