Ein 13-jähriges Mädchen überlebte einen der erstaunlichsten jemals in einem medizinischen Fall dokumentierten Unfälle, nachdem es auf einen Zaun gestürzt und von einem etwa 45 Zentimeter langen Metallpfosten aufgespießt worden war.

Das Mädchen kletterte auf einen Zaun, als es das Gleichgewicht verlor und direkt auf den Pfosten stürzte. Die Rettungskräfte mussten die Metallkonstruktion vom Zaun trennen, bevor sie das Mädchen ins Krankenhaus transportieren konnten.
Obwohl sie starke Schmerzen im Brustkorb hatte und sich schwindelig fühlte, kam sie bei Bewusstsein und stabil an und atmete normal.
Eine anschließende CT-Untersuchung ergab, dass der Gegenstand durch den oberen Brustkorb eingedrungen und durch das Mediastinum vorgedrungen war, bis er sehr nahe an die rechte Seite des Herzens und den Lungenhilus gelangt war.
Die Situation hätte tödlich enden können.

Die Ärzte führten eine Notoperation über eine Sternotomie durch, um den Gegenstand zu entfernen und festzustellen, welche Strukturen beschädigt worden waren.
Und dann entdeckten sie etwas Erstaunliches: Der Pfosten war durch das Mediastinum verlaufen, ohne die Herzkammern oder die Lungen zu durchbohren.
Den Ärzten zufolge hätte ein Metallstab, der den Pfosten senkrecht kreuzte, verhindert, dass dieser weiter in Richtung lebenswichtiger Strukturen vordrang.

Nach der Operation blieb die Jugendliche zur Überwachung auf der Intensivstation. Die in ihren Brustkorb eingesetzten Schläuche wurden zwei Tage später entfernt, und am folgenden Tag war sie wieder in ihrem normalen Zustand.
Sie wurde entlassen, und laut dem in Cureus veröffentlichten medizinischen Bericht erholte sie sich vollständig, ohne bleibende Folgeschäden.
Ein Sturz, der nur wenige Sekunden dauerte, hätte in einer Tragödie enden können.
Doch das Röntgenbild zeigt etwas noch Unglaublicheres: einen 45 Zentimeter langen Pfosten, der durch ihren Brustkorb verläuft und nur wenige Zentimeter von einigen der wichtigsten Strukturen ihres Körpers entfernt zum Stillstand kommt.
