Ein Vogel, der vor 60 Jahren aus Indiens Gir-Wald verschwunden ist, brütet nun zum vierten Mal in Folge selbstständig

Por Rodrigo Martínez
5 August, 2026

Der letzte Indische Grauhornvogel wurde in den 1930er Jahren im Gir-Wald in Indien gesehen. In den 1950er und 1960er Jahren war die Art aus dem Gebiet vollständig verschwunden, vermutlich aufgrund von Jagd. Jahrzehntelang blieben diese jahrhundertealten Bäume ohne ihre ursprünglichen Bewohner.

Alles änderte sich 2021, als die Forstbehörde von Gujarat gemeinsam mit Jaipal Singh und anderen Naturschützern 28 Hornvögel im Park freiließ. 2023 kamen zwölf weitere hinzu, wodurch sich die Gesamtzahl auf rund 40 wiederangesiedelte Vögel erhöhte. Sie wählten sie sorgfältig aus: Ausgewachsene Bäume mit großem Stammdurchmesser, wie Sterculia urens, wurden zu ihren neuen Zuhause.

Heute, vier Jahre später, brüten diese Vögel bereits selbstständig und füttern ihre Küken mit Früchten von Banyan- und Pipalbäumen, ohne auf weitere Auswilderungen angewiesen zu sein. Die Wissenschaftler, die die Studie im Oktober 2025 veröffentlichten, bestätigen es: Die Population ist selbsterhaltend. Ein Wald hat etwas zurückgewonnen, worauf er 60 Jahre gewartet hatte.

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