Eine 3 Jahre alte Katze wäre in Birmingham beinahe über eine Secondhand-Kleidungs-App verkauft worden — und ihr Besitzer bestand darauf, nichts Falsches daran zu sehen

Por Rodrigo Martínez
19 June, 2026

Verkäufer: ein Mann in Birmingham. Produkt: eine lebende 3 Jahre alte Katze. Preis: 30 Pfund, etwa 38 Dollar. Plattform: Vinted, die App, auf der Menschen alte T-Shirts und Schuhe loswerden, die sie nicht mehr benutzen. So einfach. So verstörend.

Abi Left, Gründerin von Left Paw Cat Rescue —einer Organisation im Süden von Birmingham, die sich der Rettung ausgesetzter und gefährdeter Katzen widmet—, entdeckte das Inserat und kontaktierte den Verkäufer. Was sie vorfand, war vielleicht der verstörendste Teil von allem: Der Besitzer bestand darauf, nicht zu sehen, dass er etwas Falsches tat. Keine Schuld. Kein Bewusstsein für den Schaden. Ein lebendes Wesen, reduziert auf einen Gebrauchtartikel zum Schnäppchenpreis. 🐱

Noch schwerwiegender macht den Fall, dass Vinted den Verkauf von Haustieren auf seiner Plattform ausdrücklich verbietet. Die Regel existiert. Das Inserat existierte trotzdem. Die Katze wurde dank Abi Lefts Warnung gerettet, doch dieser Fall wirft eine Frage auf, die Tierschutzorganisationen schon seit einiger Zeit stellen: Wie viele weitere Tiere zirkulieren auf Kauf- und Verkaufs-Apps, ohne dass sie jemand rechtzeitig entdeckt?

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