Eine 66-jährige Frau mit chronischer Verstopfung erreichte einen Punkt, den ihr Körper nicht länger verkraften konnte. Eine CT-Untersuchung nach ihrem Tod enthüllte den Grund: Ihr Dickdarm enthielt 7.6 Kilogramm angesammelte Fäkalien, fast 17 Pfund Gewicht, das kein Organ tragen soll.

Diese Fäkalmasse blieb nicht unbeweglich. Sie dehnte den Dickdarm auf eine abnorme Größe aus, und dieses Wachstum drückte das Zwerchfell nach oben, den Muskel, der es der Lunge ermöglicht, sich mit jedem Atemzug auszudehnen. Nach und nach schloss sich der Raum zum Atmen.

Die Ärzte, die den Fall dokumentierten, beschreiben ihn als tödliche Beeinträchtigung der Atmung: Sie starb nicht an einer Infektion oder an Organversagen, sondern weil ihrem eigenen Körper buchstäblich der Platz für Luft ausging. Ein extremer Fall, der zeigt, wie weit etwas so Häufiges wie chronische Verstopfung gehen kann, wenn es zu lange ignoriert wird.

