Eine australische Familie gab alles auf, überzeugt davon, beobachtet und verfolgt zu werden

Por Josefina Reyes
2 July, 2026

Am 29. August 2016 wacht Mark Tromp, 51, auf, überzeugt davon, dass jemand seine Familie beobachtet. Dass die Telefone abgehört werden. Dass das Geld nicht sicher ist. Dass der einzige Ausweg darin besteht, zu verschwinden.

Was folgt, wirkt wie ein Filmskript, ist aber real: Mark, seine Frau Jacoba und ihre drei erwachsenen Kinder lassen Karten, Pässe und Handys zurück. Als sie entdecken, dass eines der Kinder sein Handy versteckt hat, zwingen sie ihn, es 32 Kilometer nach dem Aufbruch aus dem Fenster zu werfen. Danach beginnt die Familie auseinanderzubrechen: Einer kehrt zurück, zwei fliehen in ihrem eigenen Auto, ein anderer stiehlt ein Fahrzeug, um allein zurückzukehren.

Die Polizei findet eine der Töchter katatonisch, unfähig zu sprechen. Psychologen verweisen auf ein extrem seltenes Phänomen: folie à plusieurs, einen Wahn, der wie eine Ansteckung von einem Geist auf den anderen überspringt. Mark entschuldigte sich später. Er erklärte nie, was es ausgelöst hatte.

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