Eine Katze hat das Erdbeben in Venezuela überlebt und miaut nun zwischen den Trümmern auf der Suche nach ihrer Familie, die noch immer vermisst wird

Por Rodrigo Martínez
1 July, 2026

Zwischen den Ruinen dessen, was einst ein Gebäude in Venezuela war, läuft eine Katze langsam umher und miaut. Sie sucht nach dem Einzigen, das sie kennt: den Fluren, den Möbeln, den Stimmen ihrer Familie. Bisher hat niemand geantwortet.

Die Erdbeben vom 24. Juni mit einer Stärke von 7.2 und 7.5 waren die stärksten, die das Land seit mehr als 125 Jahren erlebt hat. In Gebieten wie La Guaira und Caracas haben Feuerwehrleute und Rettungskräfte aus mehreren Ländern Dutzende Hunde und Katzen lebend aus dem Beton gezogen, viele von ihnen wissen noch immer nicht, zu wem sie gehören.

Einige Besitzer wurden bereits gefunden. Andere konnten laut vorläufigen Berichten nicht rechtzeitig entkommen. Deshalb bitten Rettungskräfte die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Identifizierung dieser Tiere, während Initiativen wie Patitas a Salvo versuchen, wieder zu vereinen, was das Beben in Sekunden getrennt hat.

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