Eine Professorin sagte Michelle Buteau, sie sei „zu dick, um vor der Kamera zu stehen“ … heute spielt sie in ihrer eigenen Netflix-Serie mit und führt Regie

Por Carlos Valencia
3 September, 2026

Michelle Buteau war gerade einmal Anfang zwanzig, als eine Universitätsprofessorin ihr sagte, sie sei zu dick, um vor der Kamera zu stehen.

Das war nicht das einzige Mal. Ein ausführender Produzent sagte ihr fast dasselbe und schlug vor, sie solle stattdessen schreiben, damit andere schauspielern könnten. Selbst Stylistinnen bestanden darauf, dass sie Schwarz trage, um schlanker auszusehen. Mit 49 erinnert sie sich nun ohne Groll, aber mit einer Klarheit, die hart trifft: „Es geht nicht nur um die Branche, sondern um die Gesellschaft, um die Kultur“.

Dieselbe Frau, von der man ihr sagte, sie sei nicht für die Leinwand geeignet, ist heute die Mitschöpferin und Hauptdarstellerin von Survival of the Thickest, der Netflix-Serie, in der sie Mavis spielt, eine Plus-Size-Designerin, die beschließt, aufzublühen, statt bloß zu überleben. In der dritten und letzten Staffel wird Buteau außerdem ihr Regiedebüt geben. Jede Szene, bei der sie Regie führt, ist, ohne es auszusprechen, die Antwort, die man ihr an jenem Tag an der Universität nie gegeben hat.

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