Monatelanges Mobbing, Dutzende Beschwerden bei der Schule. Das war es, was Marsella Reynolds durchmachte, bevor sie das Video aufnahm, über das jetzt halb das Internet diskutiert.
Ihr 8-jähriger Sohn kam verprügelt nach Hause und wollte nicht mehr in den Unterricht gehen. Die Mitschülerin griff ihn laut der Frau körperlich an und schützte sich dabei mit einem Satz: „du kannst mich nicht schlagen, weil ich ein Mädchen bin“.

Sie sprach mit der Lehrerin, mit der Schulleiterin, das Mädchen wurde sogar ins Büro gerufen, und trotzdem gingen die Angriffe weiter. Also traf sie eine Entscheidung, die in keinem Erziehungsratgeber steht: Sie sagte ihrem Sohn, dass er die Erlaubnis habe, sich zu wehren, wenn er noch einmal geschlagen würde.

Die Mutter machte es klar: Sie befürwortet keine Gewalt, sondern Selbstverteidigung. Was die eigentliche Debatte auslöste, war nicht so sehr ihre Entscheidung, sondern die Frage, die sie aufwirft. Ist das die Art, wie man Mobbing in der Schule bekämpft, oder gibt es eine andere Lösung?
Video:
