Antonella schrieb sieben Worte, die sie teuer zu stehen kamen: ‘Warum sucht er nicht nach einem Heilmittel für das Problem, das er in seinem Gesicht hat’. Ziel war ein Wissenschaftler, der gerade einen historischen Durchbruch gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs angekündigt hatte, einen der tödlichsten Tumore der Welt. Anstatt die Leistung anzuerkennen, entschied sie sich, die sichtbaren Spuren in seinem Gesicht zu verspotten. Der Tweet, veröffentlicht am 29. Januar, hatte kaum 21 Aufrufe, als ihn jemand festhielt und öffentlich machte. Der Account @_constitucion78 teilte ihn, und die Reaktion war sofort und brutal: Tausende Menschen reagierten mit einer Mischung aus Unglauben und Wut. Das Aussehen eines Mannes anzugreifen, der sein Leben dem Retten anderer Leben gewidmet hat, ist keine Meinung — es ist als Witz getarnte Grausamkeit. Und Gerechtigkeit? Manchmal kommt sie von selbst, in Form von 21 Aufrufen, die sich in Millionen von Zeugen verwandelten, und Kommentaren gegen die Nutzerin: „Antonella, wie schade, dass dein Vater kein Kondom benutzt hat“, war noch das Harmloseste, was man ihr schrieb.
